XXS - RACING Historie und Gegenwart in BERLIN                                                                      PEUG                                                                                                

XXS in Berlin - gestern und heute ...                                       

XXS-Racing wurde unter dem Label ´slotracing für den Küchentisch´ von Fred Kantel 2000 ins Leben gerufen, wesentlich geprägt und in der Berliner HO-Szene publik gemacht. Zahlreiche Versuche anderer HO-Enthusiasten einen Rennclub bzw. eine konstante Rennserie in Berlin zu installieren, schlugen letztlich fehl.
Doch entgegen aller Bedenken hat sich die kleine Slot-Gemeinde um Top-Slotter Fred über Jahre gehalten, durchgängig Rennserien in Heimrennen veranstaltet. 2004 wurde der Küchentisch wieder seinem eigentlichen Zweck zugeführt, die neue Berliner Rennserie BONSAI gegründet, die allerdings auch nur eine Saison Bestand halten konnte.
Der Versuch im Rahmen des 2005 installierten "ERC", dem Euro-Race-Center, das erste kommerzielle Renncenter mit Bistro und Slot-Shop in Berlin, zwei HO-Tracks (4-Spur-Oval und 6-Spur-Rundkurs auf Tomy-Schienen) zu etablieren, schlug gleichermaßen fehl. Während die Bahnen für die ´großen Maßstäbe´überaus beliebt waren, wurden die HO-Bahnen kaum bis gar nicht hinterfragt.

Seit rd. zehn Jahren schläft Berlin, was die kleinsten der Slotracing-Maßstäbe im Club-Betrieb angeht. Ende 2015 hat sich XXS-Racing entschieden, nun wieder
die HO-Rennszene Berlins zum Leben erwecken - kein Küchentisch fällt dem Renntag zum Opfer, allein die persönliche Atmosphäre soll als absolute Prämisse erhalten bleiben.
Im Rahmen ungezwungenen Zusammenseins wurde zunächst eine permanente Rennbahn gebaut : ein "Quad-Oval" nach Vorbild der US-Nascar-Rennserien und
in Anlehnung an den Atlanta Raceway, USA. XXS-Racing bietet keinen regelmäßigen Rennbetrieb. Jeder Clubber kann Renntage ausrichten, die Ausschreibung  Rennklassen/-bedingungen festlegen. Rennbetrieb unter fairen, absolut gleichen Bedingungen (Hauptrennen generell mit Fahrzeugpool, die Fahrzeuge bleiben
auf der Spur stehen, somit entfallen techn. Abnahmen und übliche Querelen), Fachgespräche beim Snack in gemütlicher Runde - das ist XXS-Racing Berlin 2016.
Reglement ? Kurz und knapp : nur Serienfahrzeuge, Modifikationen beschränkt auf sinnvolle Teile (Reifen) und nach gemeinsamer Festlegung nur für besondere Rennklassen zugelassen, damit auch Bastler zum Zuge kommen. XXS-Racing bietet jedem Slot-Fan eine Kategorie, vorrangig aber steht allein der Spaß am Hobby

Ende 2016 entschieden, der Bau einer zweiten Bahnanlage soll realisiert werden. Das Quad-Oval fordert jeden Racer, auf Sicht aber muß eine Rundstrecke her.
In diesem Zeitpunkt sollten auch neue Räume gefunden werden, was sich zufällig in Berlin-Zehlendorf perfekt mit 4 Räumen und einer Galerie angeboten hat.
Die neue Strecke sollte eine Brückenüberführung haben, s. Suzuka, dem einzigen Grand Prix-Track in dieser Bauweise. Zufällig bot sich ein alternatives Layout
bei VSR Viperscaleracing, USA, an, das zudem der originären Grand Prix-Strecke in Japan relativ nahe kommt. Das Layout hat allen gefallen, somit bestellt.
Zuvor wurde der Versuch, eine Bahn bei Brad Bowman zu bestellen, aufgegeben, die Lieferzeit von mind. einem Jahr war nicht vertretbar.
VSR, Dan Cronin, stellt seit Jahren sehr hochwertige Bahnen her, wie uns von erfahrenen Slot-Kennern bestätigt wurde. Dieses Projekt läuft unter dem Label "SIDMO international Raceway". Die Bahn soll im März 2017 geliefert werden.

 

Alt-Slotter Fred brachte die tolle Idee zum Bau eines Drag Strips ein. Dieser wird von Maxtrax als Quarter Mile auf 30 ft (Länge 9,15 m) angeboten, bei uns unter der Bezeichnung "Berlin Dragway Dragway" geführt. Die Bahnteile sind Anfang Februar 2017 in bekannter Qualität geliefert worden.

Das L & T-System ermöglicht die realitätsentsprechende Aufzeichnung der 2 Sektor-/Zwischenzeiten, die erste bei 60 ft (maßstabsgemäß bei 28 cm), die zweite Zeitnahme mißt die halbe Distanz. Als Startampel dient die ´artgerechte´ Version von Trackmate, USA, die nun auf das L & T-System anzupassen ist.

 

Fred, der Mescalito, zeíchnet auch verantwortlich für den 4-Spur-TOMY-Flex-Track, bei dem das Layout je Renntag neu gezeichnet und gebaut wird.
Mit dieser Flexibilität und den angebotenen vielfältigen Rennstrecken wird ein breites Unterhaltungsprogramm geboten.

 

 

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